Organische Pulverchen oder doch eine vollwertige Düngung?

Die Rohstoffe für die biologischen Feststoffdünger stammen meist von Pflanzen oder tierischen Produkten ab. Je nach Oxidationsgrad der Ausgangsstoffe sind die nahrhaften Elemente für die Pflanze an Abbauprodukten wie z.B. der Huminsäure gebunden. Diese Düngemittel wirken nachhaltiger und verwaschen nicht so schnell wie mineralische Dünger, da sie sich im Substrat verteilen und langsam von Bodenorganismen für die Pflanze nahrhaft aufgespalten werden. Nur mit Hilfe des Bodenlebens können biologische Dünger für die Pflanze nutzbar gemacht werden, da sie selbst die Nährstoffe nicht aufspalten kann.

Unter die organischen Feststoffdüngemittel fallen der Kompost, Guano, Wurmhumus, Horn, Blut, Algenprodukte, Fisch, Asche, Kalk und andere pflanzliche Extrakte.

Die organischen Feststoffdünger bestehen aus den organischen Rohstoffen, die entweder als Streudüngung ausgebracht, oder in den Boden eingearbeitet werden. Diese Stoffe regen das Bodenleben an und lassen sich anschließend pflanzenverfügbar aufspalten.

Auch im ökologischen Landbau sind einige mineralische Düngemittel zugelassen, sofern sie nicht zu stark synthetisiert wurden. Dementsprechend dürfen unterschiedliche Kalke, Gesteinsmehlarten, Kaliumsulfat, Schwefel, Spurenelemente und ander natürlich vorkommende Mineralien verwendet werden. Einige von diesen allerdings nur, wenn ein tatsächlicher Mangel im Boden vorliegt.

Gerade bei aufkommenden Mangelerscheinungen wirken mineralische Flüssigdüngemittel deutlich präziser als die erst aufzuspaltenden organischen Varianten, weshalb diese bei akuten Mangelerscheinungen ausnahmsweise vorzuziehen wären.

Verwendet der Gärtner ein stark aufgedüngtes Substrat, oder hat sein Beet bereits kräftig gedüngt und treten dennoch Mangelerscheinungen eines bestimmten Nährstoffs auf, so sollte der Gärtner einen flüssigen Einzelnährstoffdünger verabreichen, da die Verwendung eines kompletten NPK-Düngers zu Blockaden und folgenden Überdüngungserscheinungen anderer Nährstoffe führen würde. Durch die etwas langsamer Aufnahme der mineralischen Feststoffdüngern sind in diesem Fall Flüssigdünger vorzuziehen.

Für die Nährstoffaufnahme der Pflanze spielt aber nicht nur das Düngemittel für sich, sondern auch die Dosis der verwendeten Dünger und vor allem der pH-Wert, sei es im Substrat selber oder im Gießwasser eine entscheidende Rolle. Der pH-Wert ist entscheidend für eine optimale Nährstoffaufnahme der Pflanze, denn selbst bei ausreichend im Boden oder Wasser gelösten Nährelementen kann die Pflanze diese nicht vollständig aufnehmen, wenn der pH-Wert nicht an die Bedürfnisse der Pflanze angepasst ist. 

Jedes Substrat bevorzugt einen unterschiedlichen pH-Wert Bereich des Gießwassers. Folgend sollen einige grobe Beispiele die passenden pH-Werte aufzeigen, die für viele Pflanzenarten passend sind:

Torf: pH-Wert zur Bewurzelung: 6.3-6.5 Wachstum: 6.0-6.2 Blüte & Fruchtbildung 6.3-6.5

Kokos: pH-Wert zur Bewurzelung: 6.1-6.3 Wachstum: 5.8-6.0 Blüte & Fruchtbildung 6.1-6.3

Hydrokultur: pH-Wert zur Bewurzelung: 6.0-6.2 Wachstum: 5.5-5.8 Blüte & Fruchtbildung 6.0-6.2

Aquaponik: Hierbei muss ein pH-Wert gewählt werden, der zwischen den Bedürfnissen der Fischen und der Pflanzen liegt.

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Organische Pulverchen oder doch eine vollwertige Düngung?

Die Rohstoffe für die biologischen Feststoffdünger stammen meist von Pflanzen oder tierischen Produkten ab. Je nach Oxidationsgrad der Ausgangsstoffe sind die nahrhaften Elemente für die Pflanze an Abbauprodukten wie z.B. der Huminsäure gebunden. Diese Düngemittel wirken nachhaltiger und verwaschen nicht so schnell wie mineralische Dünger, da sie sich im Substrat verteilen und langsam von Bodenorganismen für die Pflanze nahrhaft aufgespalten werden. Nur mit Hilfe des Bodenlebens können biologische Dünger für die Pflanze nutzbar gemacht werden, da sie selbst die Nährstoffe nicht aufspalten kann.

Unter die organischen Feststoffdüngemittel fallen der Kompost, Guano, Wurmhumus, Horn, Blut, Algenprodukte, Fisch, Asche, Kalk und andere pflanzliche Extrakte.

Die organischen Feststoffdünger bestehen aus den organischen Rohstoffen, die entweder als Streudüngung ausgebracht, oder in den Boden eingearbeitet werden. Diese Stoffe regen das Bodenleben an und lassen sich anschließend pflanzenverfügbar aufspalten.

Auch im ökologischen Landbau sind einige mineralische Düngemittel zugelassen, sofern sie nicht zu stark synthetisiert wurden. Dementsprechend dürfen unterschiedliche Kalke, Gesteinsmehlarten, Kaliumsulfat, Schwefel, Spurenelemente und ander natürlich vorkommende Mineralien verwendet werden. Einige von diesen allerdings nur, wenn ein tatsächlicher Mangel im Boden vorliegt.

Gerade bei aufkommenden Mangelerscheinungen wirken mineralische Flüssigdüngemittel deutlich präziser als die erst aufzuspaltenden organischen Varianten, weshalb diese bei akuten Mangelerscheinungen ausnahmsweise vorzuziehen wären.

Verwendet der Gärtner ein stark aufgedüngtes Substrat, oder hat sein Beet bereits kräftig gedüngt und treten dennoch Mangelerscheinungen eines bestimmten Nährstoffs auf, so sollte der Gärtner einen flüssigen Einzelnährstoffdünger verabreichen, da die Verwendung eines kompletten NPK-Düngers zu Blockaden und folgenden Überdüngungserscheinungen anderer Nährstoffe führen würde. Durch die etwas langsamer Aufnahme der mineralischen Feststoffdüngern sind in diesem Fall Flüssigdünger vorzuziehen.

Für die Nährstoffaufnahme der Pflanze spielt aber nicht nur das Düngemittel für sich, sondern auch die Dosis der verwendeten Dünger und vor allem der pH-Wert, sei es im Substrat selber oder im Gießwasser eine entscheidende Rolle. Der pH-Wert ist entscheidend für eine optimale Nährstoffaufnahme der Pflanze, denn selbst bei ausreichend im Boden oder Wasser gelösten Nährelementen kann die Pflanze diese nicht vollständig aufnehmen, wenn der pH-Wert nicht an die Bedürfnisse der Pflanze angepasst ist. 

Jedes Substrat bevorzugt einen unterschiedlichen pH-Wert Bereich des Gießwassers. Folgend sollen einige grobe Beispiele die passenden pH-Werte aufzeigen, die für viele Pflanzenarten passend sind:

Torf: pH-Wert zur Bewurzelung: 6.3-6.5 Wachstum: 6.0-6.2 Blüte & Fruchtbildung 6.3-6.5

Kokos: pH-Wert zur Bewurzelung: 6.1-6.3 Wachstum: 5.8-6.0 Blüte & Fruchtbildung 6.1-6.3

Hydrokultur: pH-Wert zur Bewurzelung: 6.0-6.2 Wachstum: 5.5-5.8 Blüte & Fruchtbildung 6.0-6.2

Aquaponik: Hierbei muss ein pH-Wert gewählt werden, der zwischen den Bedürfnissen der Fischen und der Pflanzen liegt.

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